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Zwangsräumung verhindern! Dienstag., 20.12 // 6:30 // Skalitzer Straße 64 #tombleibt #holmbleibt

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Zwangsräumung verhindern!
Dienstag, 20.12.16 / 6:30 Uhr
Skalitzer Straße 64, 10997 Berlin Kreuzberg
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Der erste Zwangsräumungsversuch der Wohnung von Tom in Kreuzberg konnte erfolgreich blockiert werden. Mehr als 100 Leute versammelten sich in Solidarität vor dem Haus, die Gerichtsvollzieherin traute sich nicht in die Wohnung. Sie rief die Polizei und diese rückte aber auch wieder ab. Die Zwangsräumung war erfolgreich verhindert.

Nun gibt es, wie zu erwarten, den nächsten Räumungstermin. In anderen Fällen konnte die Zwischenzeit gut genutzt werden um die Räumung auch längerfristiger abzuwenden. Wir gehen aber derzeit davon aus, dass es zum zweiten Räumungsversuch kommen wird.

Es ist besonders unmenschlich kurz vor Weihnachten und im tiefsten Winter Menschen auf die Straße zu setzen. Die brutale Zwangsräumung wird nur durchgesetzt, damit der Vermieter die Wohnung anschließend teurer vermieten kann.

Aber wir werden uns auch dem zweiten Versuch solidarisch entgegenstellen und unseren Protest gegen Verdrängung sichtbar machen. Wir wollen, dass Wohnungen keine Ware mehr sind und die steigenden Mieten in Berlin gestoppt werden.

Die Räumung ist auf 7:00 angesetzt, es ist wichtig schon davor zur Wohnung zu kommen. Tom bleibt – Zwangsräumung verhindern!

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Tierischer Angriff aufs Jobcenter Berlin Mitte

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Öffentlichen Aktion gegen Wohnungsnot am Brandenburger Tor // 11. November 2015

Brandenburger Tor

Wohnen ist ein Menschenrecht! Solidarität statt Konkurrenz

Die Zahl der wohnungslosen Menschen steigt. Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) ermit-telt einen drastischen Anstieg der Wohnungslosigkeit in Deutschland: 2014 waren ca. 35.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung – seit 2012 ist dies ein Anstieg um ca. 18 %. Die BAG W prognostiziert von 2015 bis 2018 sogar einen weiteren Zuwachs um 200.000 auf dann 536.000 wohnungslose Menschen. Das wäre eine Steigerung um ca. 60%.

Es fehlen bezahlbare Wohnungen für wohnungslose Menschen, aber auch für andere Bevölkerungsgruppen wie Alleinerziehende, einkommensarme Haushalte, Studierende. Auch die zunehmende Zahl von Flüchtlingen und EU-Zuwanderern, die Schutz, Arbeit und Auskom-men in Deutschland suchen, ist auf bezahlbare Wohnungen angewiesen.

Die Konkurrenz auf den Wohnungsmärkten ist offensichtlich und war vorhersehbar. Die Zu-wanderung hat die Krise auf den Wohnungsmärkten aber nicht ausgelöst, sondern sie wirkt als Katalysator und führt dabei Politik und Öffentlichkeit das Ausmaß der Wohnungsnot und der Wohnungsengpässe vor Augen.
Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen, Strömungen und Parteien versuchen sich in dieser Gemengelage zu profilieren, indem sie versuchen die Not Wohnungsloser, die sie ansonsten als „Asoziale“ und „Penner“ beschimpfen, demütigen, verprügeln und auch totschlagen, für ihre fremden- und demokratiefeindlichen Parolen zu instrumentalisieren. Diese unerträglichen rechten Kampagnen werden wir als Wohnungslosenhilfe bekämpfen. Dazu rufen wir auf zu einer

Öffentlichen Aktion gegen Wohnungsnot am Brandenburger Tor
11. November 2015, 12:00 – 15:00 Uhr, Pariser Platz, Berlin

Die Aktion wird getragen von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe in Kooperation mit lokalen Bündnissen gegen Wohnungsnot, von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen sowie Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Neben der Verlesung der „Berliner Erklärung“ mit zentralen Forderungen zur Überwindung der Wohnungsnot ist u.a. ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und verschie-denen GesprächspartnerInnen aus Politik, Verbänden und mit Betroffenen, einen Schlafsack-Flashmob, eine Fotoausstellung und einen Chor-Auftritt mit Beteiligung Betroffener geplant.

weitere Informationen: http://www.bagw.de/

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10.-15.9. in Berlin (bis 13.) und Braunschweig (14./15.): Aktionsschwarzfahrtage mit Infoständen, Demos und Aktionsschwarzfahrten

2015-09-10-Nulltarif
Der gesamte Ablaufplan:

  • Donnerstagabend: Eintreffen im Offenen Raum des Kubiz (Bernkasteler Str. 78a, Berlin-Weißensee, Zugang links um Gebäude), dort erste Besprechung und Übernachtung möglich
  • Freitag 8-21 Uhr, Samstag 9-21 Uhr, Sonntag 9-12 Uhr: Infostand zusammen mit weiteren Initiativen (Nulltarif, Ticketteilen usw.) auf dem Kongress Solidarische Ökonomie (TU Berlin)
  • Freitag/Samstag jeweils ca. 16.30 Uhr auf dem Kongress oder im TU-Foyer: Info-, Vernetzungs- und Aktionsplanungstreffen zu Aktionsschwarzfahren und Nulltarif
  • Freitag/Samstag jeweils ca. 21 Uhr: Aufbruch vom Kongress zum Bahnhof Zoo, dann Aktionsschwarzfahrt Demo durch Bahnhof Zoo – Fahrt zum Haupfbahnhof – Demo dort – Fahrt zum Alex – Demo dort
  • Sonntag nachmittag: Aktionsschwarzfahrt von Berlin Richtung Magdeburg – Braunschweig (und so weit, wie Leute wollen)
  • Montag, 14.9.: Aktionstag in Braunschweig (offensives Schwarzfahren mit Flyern und Demos durch Bahnhöfe) ++ abends wahrscheinlich eine Infoveranstaltung zum Thema
  • Di, 15.9. um 11 Uhr am Landgericht Braunschweig: Prozess wegen vierfachen offenen Umsonstfahrens (Vorwurf: Beförderungserschleichung)

 

 

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