Archiv der Kategorie: Linie206

Radiosendung: Wir holen uns den Kiez zurück #16 (15.10.2013)

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Gentrifizierung ist auch für Gewerbetreibende nicht neu. Der letzte Handwerksfleischer in der Boxi hat geschlossen, wie auch das La Tienda am Boxi – einer der größten und vielfältigsten Läden für Fair gehandelte Produkte. Die Fahrradwerkstatt in der Kreutziger gibt es schon seit 22 Jahren. Wie lange hält sie noch durch? Und was ist eigentlich mit dem Papiermarkt passiert?
Außerdem informiert Euch die Migrationsbeauftragte des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg zu den interkulturellen Wochen „Interkreuzhain“.
Auch die Linienstraße 206 kommt zu Wort.

Sender: StudioAnsage 88,4
Quelle: http://cba.fro.at/247975
Lizenz:

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Sa 10.8. ab 20 Uhr: Hausfest in der Linie206

Live: „BUMAN“ (SST-Style-Punk aus Bln), „H.A.F.“ (Hans am Felsen-reunion, Bln).
Vinyl: DJ Yeah Chaos (Old school Punk, Bln).
Flohmarkt, Infostände, kühle (nur anfangs…) Getränke,
allerfeinste Cocktails, Spaß & nette Leute.
Eintritt: würfeln
KvU, BAIZ, Rummelplatz, …(bitte selbst ausfüllen) & Linie206 verteidigen!
http://linie206.blogsport.de/2013/08/05/konzert-am-10-august-13/

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Tagesspiegel-Video: „Es ist widerlich“ – Video zum Protest gegen Verdrängung


Nach dem Clubsterben in Prenzlauer Berg stehen jetzt in Mitte die mit letzten alternativen Jugendtreffs, die Kirche von Unten und das Baiz, vor dem Aus. Am Sonnabend demonstrierten mehr als 100 Menschen vor der Zionskirche gegen diese Verdrängung und für den Erhalt der Kultureinrichtungen.

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Finger weg von der KvU! Kundgebung am 13.7. ab 17 Uhr, Zionskirchplatz, Berlin-Mitte

kvuDie Situation der KvU wird nicht besser. Noch kann der Jugendtreff in der Kremmener Straße seine Türen für alle Interessierten öffnen. Doch der Räumungstitel für eines der ältesten Projekte in Mitte ist da. Das heißt Mitmachende, Freund_innen, Nutzer_innen, Sympathisant_innen, Alte, Junge, Punks und Spießer müssen voller Wut und Trauer auf den Gerichtsvollzieher warten. Einer politischen Lösung haben sich die Verantwortlichen aus Senat und Bezirk verweigert.

Wir, die Freund_innen und Nachbar_innen, wollen mit unserer Wut und Trauer in die Öffentlichkeit gehen. Wir werden an der Zionskirche, wo die KvU entstand, einen Aufruf zusammen mit alten und neuen Gefährt_innen des subkulturellen Projekts für den Erhalt in die Welt schreien.

Nicht nur die KVU ist bedroht, auch das Hausprojekt in der Linienstraße 206 und die Kulturkneipe BAIZ. Für uns in Berlin-Mitte sind das Projekte, die das Wohnen in diesem Kiez überhaupt noch lebenswert machen. Wir haben schon lange genug von Luxussanierungen und Upper Class Shopping!

Luxussanierung ist kein Spaß! Macht kaputt, was euch kaputt macht!

Es spielen Hasenscheiße (kurzweilig), The Lennons (Punk) und The Neofarius (Klezmer).

http://kvu.blogsport.de
http://linie206.blogsport.de
http://baiz.krassnix.de

Flyer als PDF

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Soli-Wochenende im SJZ-Drugstore: 28.06. SoliKickerturnier / 29.06 Soli-Goa-Party

Das SJZ Drugstore sammelt vom 28-29.06.13 für 3 akut von Räumung bedrohte Projekte spenden.  Zu diesen Projekten zählen die KvU, Linienstr. 206 und das AZ Köln Kalk. Kommt vorbei und spendet fleissig! Wir bleiben Alle!

SOLI PARTY 28.06.2013

SOLI PARTY 29.06.2013

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Sa 25.5.: #Linie206 – Geburtstag und Straßenfest

Linie206Strassenfest

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Samstag 11. Mai 2013: „Fußball-Demo“ für die Linie 206

Die Gier hat einen Namen: Frank Wadler, Steuerberater – Ultras & Freund_innen gegen den Eigentümer der Linienstraße 206 – Demo zu seinem Wohnsitz – Der Kauf des Hauses war ein Fehlschuss! – Linie 206 verteidigen! – Wir bleiben alle!

Treffpunkt 17 Uhr S-Bahnhof Nikolassee (nach dem Männer-Fußballspiel SV Babelsberg 03 – Wacker Burghausen)

Seit der Besetzung 1990 gibt es in der Linienstraße 206 ein lebendiges, politisches Wohnprojekt, die Linie 206. In den vergangenen 22 Jahren gab es immer mal neue Eigentümer_innen, die versuchten, mit dem Haus Profit zu machen.

Frank Wadler und Bernd-Ullrich Lippert haben das Haus 2010 gekauft und versuchen nun, die Nutzer_innen und Bewohner_innen des Hausprojektes rauszuschmeißen. Es wird vermutet, dass ein weiterer unnützer Luxusbau oder Eigentumswohnungen entstehen sollen. Wadler und Lippert verweigern jeglichen Kontakt zu den Bewohner_innen. Stattdessen trudelten Kündigungen für einzelne Wohnungen ein und vor kurzem haben die Besitzer einen Antrag auf Räumungsklage für eine Wohnung gestellt. Diese erste Klage wurde am 27. März vom Gericht abgewiesen; die Lippert & Wadler GbR hat jedoch bereits Berufung gegen dieses Urteil eingelegt.

KeineR der Eigentümer_innen hat etwas in das Haus investiert. KeineR hat sich um den Erhalt dieses schönen Einzelbaudenkmals in Berlin-Mitte gekümmert, außer den Nutzer_innen selbst! Zweimal bereits haben sie versucht, das Haus zu erwerben und somit endlich, wie bei der Besetzung 1990 gedacht, dem Immobilienmarkt dauerhaft zu entziehen. Beide Male verkauften die Eigentümer_innen kurz vor einer Einigung an andere Interessenten, die sich beide Male als der Hausgemeinschaft gegenüber feindlich-eingestellt herausstellten und das Projekt zerstören wollten. Bisher hat jedoch der Widerstand der Linie 206 und der ihrer Freund_innen und Sympathisant_innen ein Ende des Projekts verhindert.

Die Bewohner_innen wollen die Linienstraße 206 dauerhaft als selbstverwaltetes Projekt dem Immobilienmarkt entziehen und sichern. Sie sind bereit dafür für das Haus einen fairen Preis zu bezahlen. Wohnen muss, solange es nicht umsonst und dies selbstverständlich ist, bezahlbar bleiben und der Immobilienmarkt und seine verquere Logik soll Menschen nicht vorschreiben dürfen, wer wo wohnen kann! Die Linie 206 ist mit ihrer Situation nicht alleine, so wie ihnen geht es vielen in Berlin und immer mehr Städten in Europa. Eine Welt, in der Wohnraum eine Ware ist und in der Menschenleben weniger Wert haben als der Eigentum einiger wenigen, wird immer massenhaft Ausschlüsse produzieren. Dagegen setzen wir auf eine solidarische Welt, in der Wohnraum keine Ware ist und die Häuser denen gehören, die drin wohnen.

Wadler und Lippert werden nicht durchkommen mit ihrem Ziel, die Linie 206 zu entmieten. Die beiden haben ihre Rechnung ohne uns gemacht. Wir werden die Hausbewohner_innen in ihrem Kampf um ihr Haus nicht alleine lassen. Wadler und Lippert werden keine Ruhe mehr vor uns haben, werden sie weiterhin versuchen, Menschen aus ihren Häusern rauszuklagen. Nun kommen wir ins schmucke Steglitz-Zehlendorf, um ihm erneut deutlich zu machen, dass der Kauf der Linie 206 ein Fehlschuss war. Wir sind viele und wir sind wütend…

Unterstützt uns in unserem Kampf gegen die Vertreibung und für den Erhalt eines Hausprojektes in Berlins neu-gemachter Mitte. Seid solidarisch mit allen Mieter_innen-Kämpfen und bedrohten Projekten.

Solidarische Grüße an die anderen bedrohten Projekte wie Rummelplatz, Köpi (-Wagenplatz), KVU und alle von Zwangsräumung Betroffenen.

Die Freund_innen der Linie206

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„Wir zahlen nicht für eure Spekulationen!“ – Demo für den Erhalt der Linie 206!

eigghffeDie Linie 206 möchte mit euch auf die Straße gehen, um entschlossen und kraftvoll für erhaltenswerte alternative Projekte und Häuser in Mitte und Prenzlauer Berg zu demonstrieren.

Es wird eine Kiez-Rad-Tour und eine Lauti-Tour mit Informationen zur aktuellen Situation, guter Musik und netten Leuten geben.

Samstag, 13.4.2013 17.00 Uhr
Linienstr. 206 (Ecke Kleine Rosenthaler Str.)

Weitere Infos: http://linie206verteidigen.blogsport.de/
Aufruf als PDF

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Gemeinsames Flugblatt vom Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ und Hausprojekt „Linie 206“ zur morgigen Prozessbegleitung

„Nicht wir haben das Recht verlassen, das Recht hat uns verlassen!“
Ali Gülbol zur Zwangsräumung in der Lausitzer Straße 8

An diesem Mittwoch, den 13. März werden in diesem Gebäude in der Littenstraße 12-17 zwei Verhandlungen stattfinden, die dazu führen könnten, dass Menschen aus ihren Wohnungen bzw. Häusern vertrieben werden.

Um 9.30 Uhr geht es um den Erhalt des Hausprojektes Linienstraße 206
Hier wird ein Antrag auf Räumungsklage für eine der Wohnungen verhandelt. Seit der Besetzung 1990 gibt es in der Linienstrasse 206 ein lebendiges, politisches Wohnprojekt. In den vergangenen 22 Jahren haben allerdings, da die Innenstadtlage Hoffnungen auf das große Geld macht, immer neue Eigentümer_innen versucht, die Mieter_innen rauszuwerfen. Gleichzeitig scheiterten Versuche der Mieter_innen, das Haus selbst zu kaufen, um es so dauerhaft dem Markt zu entziehen. Seit zwei Jahren heißen die Besitzer Frank Wadler und Bernd-Ullrich Lippert, die mit der heute verhandelten Klage einen weiteren Schritt gehen, um die Bewohner_innen loszuwerden.

Um 11.30 Uhr gibt es die Berufungsverhandlung einer von Zwangsräumung bedrohten Mieterin
Die Mieterin W. wohnt seit 27 Jahren in der Manteuffelstraße in Kreuzberg. 2004 wurde das, in öffentlichem Eigentum befindliche, Haus verkauft. Der neue Eigentümer vertrieb nahezu alle Altmieter_innen. Die gleich große Nachbarwohnung von Frau W. kostet das dreifache an Miete. Beim Ausbau des Dachgeschosses kam es 2008 zu Schäden in der Wohnung. In Absprache mit einem Anwalt des Mietervereins wurde deswegen die Miete gemindert. Der Anwalt hat die Minderung zu hoch angesetzt, dies führte zu Mietschulden, zur Kündigung und zum Räumungsurteil. Beim heutigen Gerichtstermin geht es um die Höhe der Mietminderung, die für den Bestand der Kündigung entscheidend ist.

Warum wir als Unterstützer_innen heute hier sind
Wie Ali Gülbol es ausdrückt – dessen Wohnung vor wenigen Wochen gegen massiven Widerstand aus der Bevölkerung zwangsgeräumt wurde – so fühlen sich in diesen Tagen viele Mieter_innen. Hartz-IV-Bezieher_innen bekommen nicht genug monatliche Unterstützung, um die steigenden Mieten zu zahlen. Mietschulden häufen sich. Mieter_innen, die sich rechtmäßig gegen Modernisierungen wehren, verlieren vor Gericht und häufen Mietschulden an. Und auch wenn Merkel und Co. anderes behaupten: Mit dem neu von der Bundesregierung verabschiedeten Mietrecht werden Räumungen weiter vereinfacht, indem der Kündigungsschutz ausgehöhlt wird.

Hinzu kommt ein einfacher Fakt: Wer Recht bekommen will, braucht Geld. Sowohl für Anwält_innen als auch für mögliche weitere Instanzen. Doch die Bundesregierung will die Möglichkeiten für arme Menschen einschränken, Prozesskostenhilfe zu bekommen. Viele fragen sich angesichts dessen: Droht in Deutschland eine Zweiklassenjustiz? Mietrecht ist in erster Linie Richterrecht. Richter_innen sind zur Unabhängigkeit verpflichtet. Woher kommt dann nur der Eindruck vieler Mieter_innen, dass Gerichte häufiger auf Seiten der Hausbesitzer_innen stehen? Es gibt keine Untersuchungen, wie viele Richter_innen selbst Hausbesitzer_ innen sind, von Räumungsklagen bedroht sind sie wahrscheinlich seltener, schon alleine weil Zwangsräumungen in den meisten Fällen ein Armutsproblem sind. Doch vielleicht täuscht der Eindruck und es liegt allein an der Politik, Gesetze so zu formulieren, dass sie nicht die Hausbesitzer_innen bevorzugen?

Aber Gesetze lassen sich ändern. Auch deshalb sind wir heute zur Unterstützung gekommen. Denn nur durch öffentlichen Druck können Mieter_innen ihr Recht erkämpfen und ihre Position langfristig verbessern. Denn wir stehen ganz sicher nicht auf der Seite der Besitzer_innen und uns ist ihr Recht auf wirtschaftliche Verwertbarkeit ziemlich egal.

Weil wir es falsch finden

  • mit dem Grundrecht auf Wohnen Profite zu machen
  • mit Häusern zu spekulieren und die Rendite
  • und so Mieter_innen zu vertreiben

 

Hier das Flugblatt als PDF.

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Mi 13.3.2013, 9:30 Uhr: Gerichtstermin gegen das Hausprojekt Linienstraße 206 und Berufungsverhandlung einer von Zwangsräumung bedrohten Mieterin

Ort: Amtsgericht Mitte, Littenstr. 12-17

Um 9.30 Uhr (Saal 2/2806) geht es um den Erhalt des Hausprojektes Linienstraße 206.
Die Eigentümer Frank Wandler und Bernd-Ulrich Lippert wollen eine Mieterin aus dem Projekt rausklagen. Die Nutzer_innen des Hauses freuen sich über zahlreiche Unterstützung, kommt vorbei und zeigt eure Solidarität mit einem der letzten Widerstandsnester in Mitte gegen kapitalistische Verwertungslogik und Vertreibung aus den Innenstädten.

Um 11.30 Uhr (Saal 3807) gibt es im selben Gebäude die Berufungsverhandlung einer von Zwangsräumung bedrohten Mieterin.

Weitere Infos gibt es hier. Und hier das gemeinsame Flugblatt vom Bündnis Zwangsräumung verhindern und dem Hausprojekt Linie 206.

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